Tolle Aufnahme im Formel Vau Club

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Die Zeit bleibt nicht stehen. Entdecker suchen neue Ufer. Motorsportler suchen neue Herausforderungen. Irgendwie so oder auch anders 😉 war der Grund, dass ich mich Anfang des Jahres als passives Mitglied beim Formel Vau Club angemeldet habe. Formel Vau’s sind … Weiterlesen

T-Shirt Shop primus-rennsport.com ist leider geschlossen.

Heute habe ich leider eine schlechte Nachricht für euch.

Der Primus Rennsport Shop mit Motorsport Freizeitbekleidung musste geschlossen werden.

Das Marketing Konzept hat leider keine Früchte getragen. Im Nachhinein muss ich feststellen, dass ich zu blauäugig an die Sache herangegangen bin.

Viel Arbeit, viel Zeit, Nerven und viel Geld sind in das Projekt geflossen.

Ich habe aber auch viel dabei gelernt und weiß nun wie man es nicht machen soll ;-). Das bleibt mir zumindest als kleiner Trost.

Die Seite selbst bleibt erhalten und wird demnächst auch in einen Blog übergeführt.

Erfolgreicher Saisonabschluss am Nürburgring

Letzten Sonntag wurde die Westfalentrophy am Nürburgring veranstaltet. Tourenwagen-Fahrer Scheriau startete in der RCN Klasse V3 (Serientourenwagen bis 2000ccm ohne Turbo) auf einem Opel Astra OPC. Das Abschlussrennen „Schwedenkreuz“ dauert drei Stunden und findet auf der sogenannten VLN Variante (Nordschleife in Kombination mit der GP-Strecke, 24 km pro Runde) statt.
 RCN Schwedenkreuz Scheriau Manuel
Scheriau’s Kollegen waren der junge Schweizer Sportwagenmeister Flavio Mathys, der seine ersten Schritte auf der Nordschleife macht, und der Gentlemandriver Kobusch Friedemann aus Deutschland.
Nach der fünfmonatigen Nordschleifen Abstinenz konnte sich Scheriau im Qualifying wieder an die Kurvenkombinationen und Bremspunkte gewöhnen um später im Rennen die gewohnt guten Zeiten in den heiligen Asphalt zu knallen.
 RCN Schwedenkreuz Scheriau
Den Start um 14.30Uhr fuhr Mathys, der mit sehr guten Rundenzeiten aufzeigte. Nach einer Stunde übergab er den Opel an Scheriau, der bei trockenen Bedingungen einige haarige Situationen mit Mitbewerbern zu meistern hatte. Für viele Fahrer ging es beim letzten Lauf um die Meisterschaft, so machten sie keine Gefangenen und fuhren einen harten Rennstiefel. „Viele Unfälle und harte Ausritte waren die Regel“, teilte Scheriau der Teamleitung mit. Nichtsdestotrotz konnte Scheriau die schnellste Rundenzeit im Team fahren und ein unbeschädigtes Fahrzeug dem Schlussfahrer Kobusch übergeben.
„Die Rennstrecke ist mit nichts zu vergleichen, die Kompressionen, die blinden Ecken und die Mutpassagen findet man nirgendwo anders auf der Welt“, erzählt Scheriau begeistert nach dem Rennen.RCN Schwedenkreuz Scheriau
Durch die Zeitverschiebung von Samstag auf Sonntag hat Kollege Kobusch die Zielflagge bereits in der Dunkelheit gesehen. Mit einem guten sechsten Platz in der Klasse ist das Österreich-Deutschland-Schweiz Team zufrieden und feierte anschließend im WS-Racing Zelt mit Teamchefs, Mechaniker, Helfer und Familienmitgliedern.
Ein kurzes Video findet ihr auf Youtube

24h Sieger Scheriau greift am Nürburgring wieder an

Manuel Scheriau wird dieses Wochenende am Nürburgring beim 3h Rennen „Schwedenkreuz“ starten. Nach dem Klassensieg im Mai dieses Jahres beim 24h Rennen war es nach einer mehrmonatigen Rennpause wieder Zeit die schönste Rennstrecke der Welt zu besuchen.PR_VLN_20151021 PR_VLN10_20141025_Bild1
Die Nürburgring Nordschleife wurde bereits 1927 eröffnet und ist somit einer der ältesten permanenten Rennstrecken der Welt. Eine Runde beinhaltet über 20 Kilometer und 73 Kurven, die ein sehr langes Training erfordern.
Scheriau merkt an: „Es sind die extremen Höhenunterschiede, die verschiedenen Beläge und das typische Eifelwetter die den hohen Reiz der Nordschleife ausmachen. Im Streckenteil Bergwerk gibt es immer einen gedanklichen Salut an Niki Lauda, der an dieser Stelle seinen schrecklichen Feuerunfall gehabt hat“.
Scheriau sieht das 3h Rennen bereits als Training für das Jahr 2016 an. Er hat bereits ein klares Bild über seine weitere Motorsportkarriere: „Der heurige Sieg beim 24h Rennen in der Serien-Tourenwagenklasse war der erste Puzzlestein. Nächste Saison möchte ich bei den modifizierten Tourenwagen antreten um meine Kenntnisse und Reflexe weiter zu trainieren.“ Mittelfristiges Ziel ist die GT3 Klasse, wo reinrassige Sportwagen wie Porsche 911, Mercedes SLS oder Audi R8 LMS antreten.
Das Ziel für das 3h Rennen ist wieder der Klassensieg. „Es wird schwer, da DTM Sieger Volker Strycek in der selben Klasse starten wird“, ergänzt Scheriau zu dem ambitionierten Ziel. 202 Fahrzeuge werden am Sonntag die Hatz über drei Stunden bestreiten.

Alle Jahre wieder grüßt die BMW Challenge

Am vergangenen Wochenende konnte ich wieder im Histo-Cup Austria (BMW 325i Challenge) starten. Hierbei werden mit seriennahen BMW 325i, strengen Reglement und gleichen Reifen spannende Rennen gefahren.BMW 325i E30 Challenge drivex

Ich habe mich beim Team driveX von Zsolt Devai eingemietet. Die Sprintrennen sind eine angenehme Abwechslung nach den Langstreckenrennen auf der Nordschleife. Die Burschen sind sagenhaft schnell, dort lernt man jedes Mal was dazu.

Leider ist das erste Rennen sehr schnell aufgrund eines Unfalls vorbei gewesen. Der zweite Renntag am Sonntag hat ein verregnetes Qualifying gebracht und ein spannendes Rennen am Nachmittag.

Seht selbst auf Youtube:

Scheriau Klassensieger beim 24h Rennen am Nürburgring

Sonntag um 16Uhr war es klar, Scheriau wird bei seinem ersten Antreten den Klassensieg in der Klasse V2T (seriennahe Tourenwagen mit 2l-Turbomotoren) holen.
Bis dahin war es ein langer Weg. Das Qualifying am Donnerstag wurde im Regen gestartet, somit konnte mit keiner Bestzeit gerechnet werden. Nach dem Training kommentierte Scheriau: „Wir sind zwar sehr weit hinten, aber mit einem konstanten Rennen über die 24h kann der Klassensieg noch drin sein.“24h Nordschleife Scheriau
Samstag kurz vor dem Start gab es einen herben Rückschlag für das Team. Es wurde festgestellt, dass der Turbolader Öl verbraucht. Ein Tausch des Turboladers war nicht mehr möglich, daher entschieden die Chefmechaniker bei jedem Boxenstopp den Ölstand zu kontrollieren. Im Notfall würde der Turbolader während dem Rennen ausgetauscht werden, was jedoch den Klassensieg so gut wie unmöglich machen würde.
Rabensteiner hat den Start um 16Uhr absolviert. Um 18.30 konnte Scheriau das erste Mal in das Geschehen eingreifen und arbeitete sich mit schnellen Rundenzeiten Position um Position vor.
Den nächsten Einsatz hatte Scheriau in der Nacht um 1.30. Mittlerweile war der Führende der Klasse nur wenige Meter vor dem Opel Astra des Kärntners. Scheriau nach seinem Stint: „Ich wollte mich einfach an den Führenden hängen und etwas Druck ausüben.“  Aber bereits nach wenigen Metern hat der Konkurrent einen Fehler gemacht und ist ausgefallen.24h Nordschleife Scheriau
Danach war nur mehr Ankommen angesagt. Das Auto hat funktioniert wie ein Uhrwerk und am Sonntag 16Uhr stand fest: Scheriau ist beim ersten Antreten Klassensieger beim 24h Rennen am Nürburgring.
Scheriau nach dem Rennen: „Der Dank geht an das Team. Es ist unglaublich welcher Aufwand getrieben wurde um dies möglich zu machen. Jetzt ist allen eine Pause gegönnt um sich von den Strapazen zu erholen.“

Das Motorsport Highlight des Jahres: 24h Rennen Nürburgring

Am Christi Himmelfahrt Feiertag beginnt das Highlight der Motorsportsaison 2015 mit den Trainings und den Rahmenrennen.

Das 24h Rennen wird auf der Nürburgring Nordschleife veranstaltet. Die längste Rennstrecke der Welt, die eher an eine Sonderprüfung im Rallye-Sport erinnert als an eine Rundstrecke, wurde bereits von Jackie Stewart als „Grüne Hölle“ bezeichnet und diese Bezeichnung verdient sie noch bis zum heutigen Tage.

Scheriau wird nach mehreren Langstreckenrennen auf der Nordschleife heuer sein erstes 24h Rennen bestreiten. Z24h Scheriauurückhaltung ist nicht seine Sache: „Der Klassensieg ist angepeilt, alles andere ist eine Enttäuschung“. Das Team ist perfekt vorbereitet, das Auto – ein Opel Astra OPC mit 250PS – ist klaglos in den letzten Rennen gefahren und wurde nochmals revidiert.

Es werden 200.000 Fans über das Wochenende erwartet, die Ersten haben bereits ihre Lager entlang der 25km langen Strecke aufgebaut.

„Durch die unterschiedlichen Fahrzeuge – vom serienmässigen Tourenwagen bis zu Prototypen – wird den Fans viel Spannung geboten im Gegensatz zu anderen Motorsportveranstaltungen“, ergänzt Scheriau.
24h Nürburgring Scheriau
160 Teams bestehend aus Amateuren und Profis treten bei der Hatz an. Wenige Österreicher stellen sich dieser Herausforderung. Scheriau bittet daher: „Haltet mir die Daumen, damit ein Pokal nach Österreich kommt“.

Die Schattenseite des Motorsports

Beim ersten VLN Lauf der Saison 2015 auf der Nürburgring Nordschleife sind die sportlichen Erfolge in den Hintergrund getreten.
Zu Mittag startet das erste 4-Stunden Rennen der Saison bei aufziehendem schlechten Wetter. Die ersten Runden verlaufen sehr ruhig. In der Runde 5 jedoch kommt es zur ersten Code60 Phase am Streckenabschnitt „Flugplatz“. Es sind einige Autoteile auf der Strecke zu sehen. Rettungswägen befinden sich bereits an dieser Stelle. Ein verunfallter Wagen kann nicht gesichtet werden.
Eine Runde später ist an dieser Stelle noch Code60, jedoch ist noch immer kein verunfallter Rennwagen zu sehen.
Über Funk wird mitgeteilt, dass der Rennwagen abgehoben ist und in die Zuschauermenge geflogen ist. Zu diesem Zeitpunkt weiß man bereits, dass es einen Personenschaden gibt.
Kurz darauf wird das Rennen abgebrochen und nicht mehr gestartet.
Das übliche hektische Getue in den Boxen weicht einer Totenstille. Jeder weiß, dass es sich nicht nur um eine blutende Nase handelt.
Später wird veröffentlicht, dass der Zuschauer im Medical Center verstorben ist. Aus wager Ahnung wird traurige Gewissheit.
Die Verdrängung des Rennfahrers funktioniert nicht mehr. Es ist nun klar, dass beim Wochenendvergnügen ein Mann sein Leben lassen musste. Es ist nicht ein Rennfahrer, der zu einem gewissen Mass die Gefahr kennt – es war ein Zuschauer, der dem Spektakel aus sicherer Entfernung beiwohnen wollte.
Momentan sind die schnellen Fahrzeugklassen auf der Nordschleife gesperrt bis die Untersuchungen abgeschlossen sind. Es kann nur gehofft werden, dass die Maßnahmen in Zukunft solche Vorfälle vermeiden werden.
Manuel Scheriau: „Mein Beileid der Familie, die einen schrecklichen Verlust hinnehmen muss.“